Spur 0 Module

#1

Meine Grundgedanken zu Modulen

in Braunschweiger Module 18.10.2010 19:37
von Herbert Frommherz • 9 Beiträge

Hallo Axel,
gerne komme Deinem Vorschlag nach und äußere meine Gedanken zu Modulen hier im Forum.
Vorwegnehmen möchte ich dass es meine Philosophie ist, mit der ich glücklich werden möchte.
Sicher bin ich nicht Beratungsresistent, aber letztendlich muss ich mit meinen Vorstellungen zufrieden sein.
So lasse ich mich prinzipiell nie überreden, überzeugen aber allemal.

Meine Vorstellung:
Eingleisiges Modul.
Die Breite der Module sollen im Regelfall möglichst nicht unter 600mm gehen; der Gleiskörper nicht mittig sondern im vorderen Drittel liegen, ich verspreche mir dadurch eine bessere Möglichkeiten der Landschaftsgestaltung. Zugriffe auf das Rollmaterial sind gut möglich ohne der Detaillierung auf den Modulen zu schaden. Die Höhe zwischen 100 bis 115 cm um Kinder oder Rollstuhlfahrer nicht außen vor zu lassen, und der Möglichkeit kompatibel mit meinem BW zu bleiben.
Vielleicht Optional verstellbar auf 130cm um bei Treffen flexibel zu sein. Kurvenüberhöhung an der Außenschiene 2mm. Stirnseite als Bergprofil, Mindestradius 250cm.
Bei der Länge der Module noch keine Festlegung meinerseits.

Ein weitere Vorstellung: immer mehrere Module als Einheit zu sehen und die Endstücke so gestalten, das eine mühelose Anbindung an andere Module möglich ist.
z.B.
Kurvenmodule mit Gleis im vorderen Drittel, mittels Übergangsbogen das Gleis in die Mitte des "End-Moduls" führen.

Grüße Herbert

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#2

RE: Meine Grundgedanken zu Modulen

in Braunschweiger Module 18.10.2010 22:01
von Axel Granel • 186 Beiträge

Hallo Herbert,

zu deinen Gedanken möchte ich ein paar Dinge schreiben, die mir so spontan dazu eingefallen sind:

Hier im Braunschweiger Raum (und auch in Bremen) bauen etliche Leute eingleisige Module. Es gibt viele Module,
die schon älter sind und daher nicht mit Braunschweiger Kopfstücken gebaut wurden, aber dennoch zu diesen kompatibel sind.

Die Breiten sind unterschiedlich, jedoch gibt es etliche die 600mm breit sind. Die Streckenmodule mit den Braunschweiger
Kopfstücken sind jedoch 530mm breit, das ergibt sich aus der Breite der Kopfstücke... Die aussermittige Gleislage finde ich auch gut!

"Ideal" wären natürlich Füße, die sowohl auf 1m als auch auf 1,30m einstellbar sind, optional vielleicht auch 1,15m... Der MCB hat tatsächlich
sehr gute Erfahrunen mit 1m SOK Höhe gesammelt, da der MCB auch gerne Kindern die Möglichkeit gibt, Loks und Züge zu steuern!
Privatpersonen, die sehr hochwertige Module bauen, bauen natürlich gerne auf 1,30m Höhe, auch durchaus "nicht-öffentlich", wer auch bei solch einer
Veranstaltung teilnehmen möchte sollte mit 1,30m Beinen anreisen können ;-)

Der Radius ist ja beliebig, auch Übergangsbögen sind beliebig einplanbar! Kurven mit Überhöhung sind Segmente, die als EIN Modul zu betrachten sind,
wenn sie am Kurven-"Ende" normgerechte Kopfstücke haben. Wenn wir uns "allgemein" auf 2mm Überhöhung einigen, können auch innerhalb eines
solchen "Mega-Moduls" die Segment-Module ausgetauscht werden... Das könnte ja mal nötig werden, um den Halbkreisdurchmesser den Gegebenheiten
anzupassen!

Die Länge der Module ist von jedem völlig frei wählbar und so den persönlichen Gegebenheiten anpassbar. Wer möchte, kann bei Harald Brosch ggf. Modulbausätze in
jeder beleibigen Länge bestellen - wegen der Details bitte vorher mich fragen...

Module sollten nicht durch zuviele "Zwänge" "schwierig" werden, sondern von Jedem an seine persönlichen Wünsche angepasst werden können und
trotzdem zum gemeinsamen Fahrspaß zusammengestellt "passen"! Deine Vorstellungen scheinen zumindest sehr gut zu "passen"!

mfg
Axel


zuletzt bearbeitet 18.10.2010 23:59 | nach oben springen

#3

RE: Meine Grundgedanken zu Modulen

in Braunschweiger Module 19.10.2010 18:16
von JOKA • 17 Beiträge

Hallo Herbert,
Spur-0-Module von dir und anderen sind immer willkommen, auch wenn ich von Kurvenüberhöhungen gar nichts halte - passt irgendwie nicht zum Nebenbahnthema und lässt überdies einen universellen Einzeleinsatz der Bogenmodule nicht zu.
Würde empfehlen, auch bei außermittiger Lage des Gleises die FREMO-Verbindungsbohrungen, die jeweils 8 cm beidseitig von der Gleismitte und 6 cm unter Schwellenunterkante angeordnet sind, zu übernehmen. Damit kannst du dann an fast alle existierenden Module -auch an die mit Braunschweiger Kopfstück- andocken. Für die Verbindung deiner Module untereinander empfielt es sich dann jedoch, aus Stabilitätsgründen noch eine `normfreie´ Zusatzbohrung an anderer Stelle vorzusehen.

Gruß, Jörg

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#4

RE: Meine Grundgedanken zu Modulen

in Braunschweiger Module 19.10.2010 19:44
von Herbert Frommherz • 9 Beiträge

Hallo Axel und Jörg,
wie gesagt es sind meine – vorläufigen -Grundgedanken.
Ich habe bereits Modulkästen als Holzrahmen fertig, bin aber noch nicht richtig zufrieden damit.
Es handelt sich um drei Bogenmodule mit Radius 250cm- gesamt 90°- und zwei geraden Modulen. Der Übergang wirkt mir noch zu „eckig“, Übergangsbögen habe ich versäumt, hatte es zu eilig.
Bei den Beinen könnte ich mir eine Konstruktion vorstellen bei der alle drei Höhen berücksichtigt werden könnten- Vierkantrohre ineinandergeschoben mit endsprechenden Bohrungen.
Eine Holzkonstruktion habe ich auch schon gesehen.

Beim Tauschen einzelner Segmente von zusammenhängenden Modulen sehe ich den Nachteil dass es eventuell zu unruhig wird hervorgerufen durch Unterschiedlicher Schotter und Landschaftsgestaltung.
Die Kurvenüberhöhung „wollte“ ich da auch größere Lok vorhanden sind.
Meine Idee eingleisige Hauptbahn wie die Hochrheinstrecke Basel – Singen.

Gruß Herbert


zuletzt bearbeitet 19.10.2010 19:44 | nach oben springen

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