Spur 0 Module

#1

BS-Booster-Box

in Digitaltechnik 04.05.2011 19:47
von Axel Granel • 186 Beiträge

Wie bei Modulanlagen üblich unterteilen wir die Gesamtanlage in einzelne Abschnitte, die jeweils von einem eigenen Booster versorgt werden.
Als Faustregel gilt hier "ein Booster pro Bahnhof" - dieser versorgt die anliegende Strecke mit, idealerweise bis etwa zur Hälfte bis zum nächsten Bahnhof...

Damit nun nicht jeder seine eigene "Bastellösung" verwendet (was die Fehlersuche im Fehölerfall durchaus erschweren könnte), soll ein gemeinsamer "Standard"
geschaffen werden, der einen schnellen Austausch des "Booster-Systems" ermöglicht.

So etwas KANN in Form einer BS-Booster-Box geschehen. Diese enthält:

- den Lenz Booster LV102
- einen passenden(!) Trafo
- alle benötigten Anschlüsse

Das Aussehen einer solchen "Box" steht noch nicht fest, dazu muss erstmal eine gebaut werden...

Austauschbar wird sie durch die Anschlüsse:

2 Buchsen (grün) (Banane, 4mm) für das Digitalsignal ("Railsync") als Eingang (*1)
2 Buchsen (rot) (Banane, 4mm) für das DCC-Schienensignal als Ausgang
230 V Anschluß

Eine Rückmeldung vom Booster zur Zentrale wird zur Zeit nicht benötigt, wird aber eher über einen
"ganz normalen" Rückmelder geschehen als "Zentralen-üblich" über ein "Abschaltsignal"... (z.B.
mit Loconet gemeldet)

Konfiguration des Boosters:
Schienenspannung 16V (defaul-Einstellung)
RailSync-Lücke soll erzeugt werden (ist erst "später" wichtig, zur Zeit noch egal)

Der benötigte Trafo kann entweder ein "ganz normaler" Trafo oder ein Schaltnetzteil sein, mit folgenden Daten:

Trafo mit 16V Wechselspannung, 5A - d.h. 80VA oder mehr! (70VA Trafos wie der Lenz TR150 sind wegen zu geringer Leistung NICHT geeignet, können aber übergangsweise noch benutzt werden!)
Schaltnetzteil mit 19V stabilisierter Gleichspannung mit 5A (d.h. 95VA oder mehr, z.B. das Reichelt PWS125, die sind NICHT für Spielzeug zugelassen) oder, "richtig voll fürs Spielzeug zugelassen: Märklin 60101 Schaltnetzteil 100VA, wobei ich mir bei diesem noch "Sorgen" um das Anschlußkabel mache(n würde)!

Es muss MINDESTENS die Betriebs-LED des Lenz-Boosters von aussen sichtbar sein, schön wäre eine deutlich rundum sichtbare Störungs-Lampe!
(technische Realisation z.B. durch eine kleine Schaltung die erkennt ob die LED leuchtet oder blinkt und bei Blinken die Warnlampe einschaltet!)


Zum Nachdenke wäre, ggf. 2 Booster zusammenzufassen, um 2 nebeneinanderliegende Bereiche zu versorgen.

Der Booster-Eingang wird mit einer Ringleitung von der Zentrale ausgehend versorgt...

Hinweis:

die 230V-Installation MUSS am Boden verbleiben, daher empfehle ich auch gleich die Aufstellung der BS-Booster-Box am Boden.
Soll aus irgendwelchen Gründen der Booster direkt im Modul verbaut werden, so MUSS der Trafo dafür am Boden in einer
"BS-Trafo-Box" verbleiben - die Verkabelun zum Booster ist so sicher auszuführen, dass sie NICHT versehentlich in die
230V Dosen gesteckt werden kann - bei Conrad gibts ein passendes Stecksystem! (wird hier später noch nachgetragen!)

mfg
Axel

*1: je nach Realisierung der Box kann es auch "sinnvoll" sein, herausgeführte Kabel mit Bananen-STECKERN vorzusehen,
damit beispielsweise ein Booster immer direkt an die Zentrale angeschlossen werden kann, damit die Kabel zu den Boostern
auch als Verlängerungen dienen können (weils jeweils 1 Stecker und 1 Buchse pro Kabel sind!)


zuletzt bearbeitet 11.05.2011 01:36 | nach oben springen

#2

RE: BS-Booster-Box

in Digitaltechnik 16.07.2013 00:31
von Axel Granel • 186 Beiträge

Ich wurde heute darauf aufmerksam (gemacht), dass es auch eine Trennung geben kann:

- eine Booster-Box
- eine Trafo-Box (oder Netzteil-Box)

Die Trafo-Box würde am Boden verbleiben und die Booster-Box könnte unter die Anlage oder auf den Tisch!
Wenn man als "Trafo-Box" zum Beispiel das ESU Schaltnetzteil verwendet, so würde es ohne "Box" drumrum einfach so auf dem Boden liegen und die Wärmeentwicklung wäre kein Problem. Dito bei der eventuellen ausreichend durchdachten Verwendung eine Notebook-Netzteils.

/Axel

P.S.: Danke skl24 für den Denkanstoß!


zuletzt bearbeitet 16.07.2013 00:34 | nach oben springen

#3

RE: BS-Booster-Box

in Digitaltechnik 17.07.2013 09:42
von Stefan Rahlwes • 1 Beitrag

Hallo Axel,

unter welchen Voraussetzungen können zwei Boster (LV102) zusammengeschaltet werden um die Ausgangsleistung zu verdoppeln? Wie geht das? Je Booster ein Netzteil/Trafo und dann einfach die beiden Ausgänge zusammenlegen?

Die Booster müssen dann doch mindestens ohne (Trafo-) Massebezug (Trofo-Masse ist NICHT Schienen-Masse) sein, also "DCC-Booster", z.B. durch Optokoppler.

Oder werden zwei Booster an einen Trafo / Netzteil mit entsprechender Ausgangsleistung angeschlossen und zusätzlich die ungekoppelten Ausgänge zusammengelegt??

Grüße
Stefan


zuletzt bearbeitet 17.07.2013 09:55 | nach oben springen

#4

RE: BS-Booster-Box

in Digitaltechnik 21.07.2013 15:04
von Axel Granel • 186 Beiträge

Hallo Stefan,

siehe Handbuch des LV102, Seite 13. Kannst du bei Lenz runterladen als PDF.
Auf Seite 12 die Warninweise beachten! :-)
Also ganz einfach: jeden Booster aufbauen/anschliessen wie es "richtig" ist, und dann im Falle eines Falles
die beiden Schienenleitungen J mit J und K mit K verbinden und "fertig" :-)

mfg
Axel

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